Jewish Film Festival Berlin 25. April – 06. Mai 2010

Das Festival wird im 16. Jahr seines Bestehens unter dem Motto stehen „You don’t have to be Jewish to enjoy the JEWISH FILM FESTIVAL BERLIN“, hinter dem sich erneut spannende, anregende und auch aufregende Kinofilme verbergen. Sie erzählen z.B. die skurrile Liebesgeschichte eines Chanson-liebenden Taxifahrers, oder die surreale filmische Hommage an einen großen russischen Dichter, oder das Porträt einer ungewöhnlichen Freundschaft zwischen einem 80-jährigen ehemaligen Model und einer 40-jährigen jüdischen Komikerin, oder der berühmtesten Liebesgeschichte jiddisch neu interpretiert, oder oder oder …



ANDRÉ PREVIN – EINE BRÜCKE ZWISCHEN DEN WELTEN von Lilian Birnbaum und Peter Stephan Jungk porträtiert den in Berlin geborenen, weltberühmten Komponist, Musiker, Dirigenten und  4-fachen Oscar-Preisträger  André Previn. Dabei wird der Ausnahme-Künstler nicht nur von seinen beiden Ex-Frauen Mia Farrow und Anne-Sophie Mutter sowie seinen Söhnen aus verschiedenen Ehen interviewt, sondern sieht wunderbare Ausschnitte seines reichen künstlerischen Schaffens in den vergangenen Jahrzehnten.

FIVE HOURS FROM PARIS von Leon Prudovsky, die schönste Liebeserklärung an den Beruf des Taxifahrers seit Jarmuschs „Night On Earth“, erzählt die Geschichte von Yigal, der dem tristen Alltag als Taxifahrer nur mit seiner Liebe zum Chanson zu entkommen weiß … bis er die Musiklehrerin Lina kennen und lieben lernt und mit ihr erfährt, dass es nie zu spät ist, seine Träume zu verwirklichen.

ROOM AND A HALF von Andrej Khrzhanowski verdichtet durch eine ungewöhnliche Verknüpfung von Archivmaterial mit surrealistischen Szenen und Zeichentricksequenzen das Porträt des Schriftstellers und Nobelpreisträgers Josef Brodsky zu einem lyrischen Meisterwerk. Selten wurde St. Petersburg so wundervoll dargestellt wie in diesem nostalgischen Lobgesang auf die Kindheit und eine Sowjetunion, die ihre Dichter und Autoren liebte.

AHEAD OF TIME von Rob Richman ist eine weitere ausgezeichnete Dokumentation über das Leben einer außergewöhnlichen Persönlichkeit im diesjährigen Programm: die 1911 in Brooklyn geborene Ruth Gruber begann nachdem sie schon 20jährig einen Doktortitel an der Kölner Universität erhielt, mit 24 Jahren als Reporterin um die ganze Welt zu bereisen. Sie war dabei, als wichtige Weichen der jüngeren Weltgeschichte gestellt wurden, als sie beispielsweise als Mitglied der Roosevelt-Regierung 1000  Holocaust-Überlebende auf ihrer Reise nach Amerika begleitete oder von den Nürnberger Prozessen bzw. der Irrfahrt der Exodus nach Israel 1947 berichtete.

Das Jewish Film Festival Berlin wird vom 25. April – 06. Mai 2010 im Berliner Kino Arsenal und vom 07. – 09. Mai 2010 im Filmmuseum Potsdam stattfinden.

Das Festivalprogramm können Sie unter www.jffb.de <http://www.jffb.de/>  einsehen.

 

Karten gibt es hier zu kaufen:

Kino Arsenal (Potsdamer Straße 2, 10785 Berlin)
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Hotline: 030 - 269 55 100

Filmmuseum Potsdam (Breite Straße 1A / Marstall am Lustgarten, 14467 Potsdam)
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Kasse / Vorbestellungen: 0331 - 27181-12

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